manifesto

 

 

  

 

 

 

REALITY IS A FRAGILE CONSTRUCT OF SURFACES,

 

PATTERNS AND DREAMS,

 

AND META LEVELS ARE NEEDED TO FIND WHAT LIES BENEATH

 

 

 

AFTER ALL, IT IS DISTORTION

 

THAT BRINGS US CLOSER TO THE TRUTH

 

 

 

 

 


PAST EXHIBITIONS (Selection)

 

 

 

 

 

WOMAN'S ESSENCE: WOMAN ART AWARD 2017

 

GROUP SHOW / WINNERS EXHIBITION

ESPACE COMMINES, PARIS

(2017)

 

"Painting is the main medium of the artist's research, which also includes the use of photography and sculpture. Painting as a medium of natural expression, through which endlessly 'dealing with reality', wondering how the human being - as a social animal - acts in the present world. Different levels of perception alternate in scenery between dream and reality, past and future. At the center of her research lies the concept of identity in the era of social media, on a balance between reality and fiction, in a mise en scène of our own ego."

 

(Dr. Laura di Trapani, Art historian)

 

 


  

 

PETRA VON KAZINYAN: DISTORTED REALISM

 

SOLO SHOW

SVETA ART GALLERY, FRANKFURT AM MAIN

(2016)

 

 

"Bei dem Knaben, der scheinbar buchstäblich aus dem Rahmen seines eigenen Bildes steigt, handelt es sich um die Arbeit ESCAPE (AFTER PERE BORRELL DEL CASO) der in Wien lebenden Künstlerin Petra von Kazinyan, die darin das Werk FLUCHT VOR DER KRITIK des spanischen Malers Borrell von 1874 zitiert. Es ist ein verblüffendes Motiv, weil hier die Grenze zwischen Kunstwelt und realem Raum überschritten wird. 

 

Der Porträtierte macht sich selbständig und steigt aus seiner Zeit in unsere reale Gegenwart hinein. Diese Art der Grenzüberschreitungen fasziniert die Künstlerin, so dass sie in ihren Arbeiten kunsthistorische Sujets - in altmeisterlicher Schwarz-Weiß-Malerei - aus ihren Bedeutungszusammenhängen reißt und mit farbigen, gestischen Übermalungen verbindet. Die so entstehenden ironischen Zitate bettet sie in unsere Gegenwartskultur ein. [...]

 

Der rote Faden in ihren Werken ist der individuelle, alltägliche Kampf des Einzelnen vor dem Hintergrund einer von globalen Krisenherden und einer Social Media-Übermacht geprägten Gesellschaft. Das Thema der Selbstverliebtheit und -darstellung spricht von Kazinyan explizit in ihrer Arbeit ALTWELTAFFE IN GLEICHFÖRMIG BUNTER UMGEBUNG an. Der Affe als Inbegriff einer moralisch minderwertigen Art symbolisiert in der Kunst Eitelkeit und Lüsternheit. Die Künstlerin steigert diese symbolische Bedeutung, indem sie das Tier inmitten knallbunter Süßigkeiten platziert und so die Darstellung charakterlicher Oberflächlichkeit auf die Spitze treibt."

 

(Dr. Anett Göthe, JOURNAL FRANKFURT, Ausgabe 20/16)

 

 


 

 

ALTER IDEM

 

SOLO SHOW

HO GALLERY, WIEN

(2015)

 

 

In ihrem neuen Bilderzyklus ALTER IDEM (basierend auf dem berühmten Cicero-Zitat vom „anderen Selbst“) setzt sich Petra von Kazinyan mit Identitätsentwürfen im Social Media-Zeitalter auseinander – Selbstinszenierungen, Alter Ego-Projektionsflächen und die Ambivalenz zwischen Täuschungslust und Wahrheitssuche bilden den thematischen Kern der Ausstellung.

 

Im Spannungsfeld von Kunstgeschichte und Gegenwart werden zeitlose gesellschaftliche Phänomene wie Narzissmus, Exhibitionismus und Eitelkeit beleuchtet, die heute präsenter denn je erscheinen – sind Selfies wirklich Abbilder unseres Selbst? Oder eher Wunsch- und Zerrbilder? Worin liegt die menschliche Sehnsucht nach Followern begründet, und welche Rolle spielen Anonymität und Privatsphäre?

 

"In ihren realistischen Gemälden, die sie als 'Oberflächen, in denen sich der Betrachter spiegeln soll' versteht, setzt sie sich mit der Korrelation von kulturellen Tendenzen und individuellen Lebenskonzepten auseinander – im Spannungsfeld von Kunstgeschichte und Gegenwart werden die Mechanismen und Symbole der Popkultur thematisiert, vermeintlich gestört von irritierenden Elementen wie Übermalungen, die sie als Metaebenen nutzt, um neben der Entpersonalisierung des Gezeigten auch eine Konzentration auf den philosophischen Gehalt des Bildes zu bewirken."

 

(Michael Ruben Minassian, Kunstinvestor-Magazin, Ausgabe 2/2015) 


 

 

LA VIE EN POP

 

SOLO SHOW

YOSHI'S CONTEMPORARY ART GALLERY, WIEN

(2013)

 

 

LA VIE EN POP deals with the machinery and the iconic symbols of our popular culture, using the element of ironic irritation and illuminating the art market’s star system in terms of socio-cultural memory patterns and different concepts of identification which are construed, conveyed or reinforced through educational media and the contemporary luxury goods industry.

 

"Mass production, mass consumption, mass hystery - it's all about mass phenomena today. And sometimes I ask myself: Where is the love? Or, like Thomas Mann once questioned - may it be that love one day shall rise, out of this universal feast of death, out of this extremity of fever?"

 

 

 



 

THE NEON KEYS

 

ART BEIJING

(2012)

 

 

THE NEON KEYS is a series dealing with the different levels of perception, and the mutual relationship between the present and the past, dream and reality.

 

Although our shared physical reality is the most common state of reality we experience, there is also the state of dreaming which can be seen as another consciousness-expanding playing field of the mind.

 

Inspired by the classical Old Master portraiture of the Dutch Golden Age, the child protagonists in THE NEON KEYS series symbolize the historical dimension of viewing reality by collecting experience, which provides a metaphor for our daily existential cycle of life, whereas the surreal element of the neon-coloured keys serves as a futuristic projection surface depicting the intangible intersection between dream and reality as well as the human transition through the past, present, and the future.

 

(ART BEIJING Catalogue, 2012)